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Ab dem 01.01.2020 benötigt jede elektronische Kasse eine technische Sicherheitseinrichtung

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Am 08.06.2018 veröffentlichte das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) die Richtlinie für Sicherheitseinrichtungen von Kassensystemen.

Um nachträgliche Manipulationen an Aufzeichnungen elektronischer Kassen, wie zum Beispiel das Löschen ganzer Transaktionen, zu verhindern wurde das „Gesetz zum Schutz vor Manipulationen an digitalen Grundaufzeichnungen“ am 22.12.2016 verabschiedet. https://www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav?start=%2F%2F*%5B%40attr_id%3D%27bgbl116s3152.pdf%27%5D#__bgbl__%2F%2F*%5B%40attr_id%3D%27bgbl116s3152.pdf%27%5D__1529593999200

Der zentrale technische Baustein zur Umsetzung des Gesetzes ist die Einführung einer technischen Sicherheitseinrichtung. Dem Gesetz folgend, legt das BSI die Anforderungen an diese technische Sicherheitseinrichtung fest.

Ab dem 01.01.2020 müssen alle in Deutschland betriebenen elektronische Kassen über eine zertifizierte technische Sicherheitseinrichtung verfügen, die aus drei Bestandteilen besteht: einem Sicherheitsmodul zur Signaturerstellung, einem Speichermedium und einer einheitlichen digitalen Schnittstelle (API).
Die Technischen Richtlinien richten sich in der Hauptsache an Kassenhersteller und Hersteller von Technischen Sicherheitseinrichtungen. Nun können die Hersteller von Sicherheitseinrichtungen diese nun konform zu den Vorgaben des BSI und damit dem Gesetz zum Schutz vor Manipulationen an digitalen Grundaufzeichnungen entwickeln und dem Markt zur Verfügung stellen. Weitere Informationen unter https://www.bsi.bund.de/DE/Presse/Kurzmeldungen/Meldungen/news_sicherheitseinrichtungen_elektr_kassen_08062018.html

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